21 Dinge die jeder Koch dich wissen lassen will.

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Durch hunderte verschiedene Kochsendungen und verschiedene Kochnetzwerke im Internet, scheint es momentan nichts glamouröseres zu geben, als Koch zu werden. Doch es ist nicht alles so wie es scheint und es gibt Dinge, die dich jeder Koch wissen lassen will bevor du sein Restaurant betrittst.

21 Dinge, die dich ein Koch wissen lassen will, bevor du ein Restaurant betrittst.

1. Gib dem Kellner Trinkgeld!

Kellner reißen sich für dich den Arsch auf. Sie werden in vielen Gegenden schlecht bezahlt und sind auf Trinkgeld angewiesen. Wenn du dir kein Trinkgeld leisten kann, dann solltest du wahrscheinlich zuhause essen.

2. Fleisch „very well-done“ bestellen, sollte verboten werden.

Viele Köche möchten am liebsten anfangen zu weinen, wenn sie ein schönes Filet oder Steak verbrennen müssen. Niemand sollte jemals irgendetwas „well-done“ bestellen. „Medium-well“ sollte doch eigentlich vollkommen ausreichen. Versuch es einfach mal! Für den Koch! Wenn man Fleisch überbrät, dann verliert es seine Struktur und seinen natürlichen Geschmack.

3. Wahrscheinlich hast du KEINE Gluten-Allergie.

Außer du hast Zöliakie und in diesem Fall:

4. Wenn du eine Allergie hast oder vorgeschriebenen strikte Diät machst, ruf davor an.

Die Köche sind meist sehr dankbar für diesen Tipp und können etwas für dich vorbereiten. Aber gib den Köchen vorher Bescheid. Du solltest niemals vergessen, dass Köche „Challenges“ lieben.

5. Wenn du eine Allergie hast und davor nicht anrufen kannst, informiere den Kellner vor deiner Bestelltung darüber.

Über die eigenen Allergien Bescheid zu wissen und diese nach Betreten des Restaurants dem Personal mitzuteilen, klingt eigentlich offensichtlich. Ist es aber leider nicht und am Schluss endet es für die Köche damit, dass sie alles auf einmal machen müssen. Der Koch will dich nicht umbringen, aber wenn du ihm nicht sagst, dass du eine Käseallergie hast und zufällig in deinem Gericht Käse ist, muss er das Gericht wegschmeißen. Und für den Koch gibt es nichts Schlimmeres!

6. Frag den Koch nicht, ob er ein Gericht für zwei Personen auf zwei Teller verteilen kann.

Es ist lächerlich, es bremst den Koch und schaut einfach nur billig aus. Gerichte werden nicht kreiert, um sie auf zwei Teller aufzuteilen. Wenn du dein Gericht teilen willst, okay. Aber frag den Kellner nach einem extra Teller und nicht die Küche es aufzuteilen. Die haben das Wasser eh schon bis zum Hals stehen.

7. Ändere deine Bestellung nicht auf halben Weg durch dein Menü.

Wenn du zu den Leuten gehörst die fragen: „Wer macht sowas??“, DANKE! Wenn du Teil der anderen Hälfte der Welt bist, dann lern das zu bestellen, was du schlussendlich auch willst! Im Ernst, wenn du deine Vorspeise isst, ist der Koch bereits dabei deine Hauptspeise vorzubereiten. Bitte bring den Koch nicht dazu, Lebensmittel zu verschwenden.

8. Nein, es ist überhaupt nicht wie „Die Kochprofis – Einsatz am Herd“.

Köche arbeiten hart und es ist überhaupt nicht glamourös. Dazu kommt noch, dass die meisten Küchen nicht einmal 1/5 so groß sind wie man das oft im Fernseher sieht. Stell dir Köche als Handwerker in einer übervollen Garage vor. Für Essen.

9. Komm nicht und mach dein eigenes Menü

Klar, Rucola ist wahrscheinlich lecker auf deinem Salat. Aber glaub es oder nicht, der Koch hat jedes Gericht ausprobiert und weiß, was er zusammengestellt hat. Teil des Jobs eines Kochs ist es, auf der einen Seite profitable und auf der anderen Seite nachhaltige Gerichte zu kreieren. Es ist hart für einen Koch Gerichte zu ändern, wenn er gestresst ist.

Du denkst, das ist übertrieben. James Norton meinte einmal „Bestelle nicht die einzelnen Zutaten für ein Gericht, außer du bist Jack Nicholson. Du bereitest uns logistische Kopfschmerzen, Pricing Dilemmas und unnötigen Stress. Das Menü ist die Seele des Restaurants und macht es den Köchen möglich, gute Gerichte in einer angemessenen Zeit zu produzieren.“

10. Hört auf, euch gegenseitig zu füttern, erotisch zu essen und macht nicht am Tisch herum.

Ihr bereitet JEDEM Unbehagen. Speziell dem Brot und der Butter eines jeden Restaurants: Älteren Businessleuten. Die Kellner sind jederzeit bereit, euch den Weg zur nächsten Bar oder zum nächsten Hotel zu zeigen.

11. Lasst uns über Essen zurück schicken sprechen…

Es kann passieren. Köche verstehen das. Aber sie mögen es nicht, wenn es passiert und überhaupt keinen Grund dafür gibt. „Ich mag das nicht“ ist kein legitimer Grund um Essen zurückzuschicken. „Der Fisch ist zu wenig gekocht“ ist ein legitimer Grund. Lass es den Koch wissen (über den Kellner), wenn du einen Vorschlag hast wie man das Essen verbessern kann, oder irgendwas anderes, was du gerne probieren würdest.

12. Kellner wissen was es gibt und was welches Gericht enthält.

Kellner sind die Lebenslinie zur Küche. Frag sie, wenn du irgendwelche Fragen zum Gericht hast. Frag sie, ob sie das Gericht empfehlen würden. Sie werden ehrlich mit dir sein und sie sind wahrscheinlich sogar objektiver als die Köche.

13. Hört auf, Sushi in der Sojasauce zu ertränken. Es ist einfach falsch.

In manchen Betrieben haben die Köche bereits ihre bevorzugte Menge an Soja auf das Sushi gegeben. In diesem Fall, solltest du überhaupt keine Soße mehr verwenden. Weniger ist mehr bei Sushi. Versuch auch einmal weniger Soja. Vielleicht entdeckst du deine Vorliebe für Fisch.

14. Beschwert euch nicht über die Preise.

Der Koch weiß exakt, was alles im Lebensmittelgeschäft, im Großmarkt und in seinem Restaurant kostet. Wenn du in einem Restaurant isst, dann bezahlst du für das Erlebnis, die Erfahrung des Kochs…. Plus eine gemütliche Atmosphäre, welche dir durch die Mitarbeiter gebracht wird und für das wunderschöne Gebäude, für welches man Miete bezahlt.

15. Ein Glas Rotwein sollte genau bei einer Temperatur um 15.5 Grad Celsius serviert werden.

Das heißt, du brauchst kein Eis für deinen Rotwein!

16. Fragt nicht ob ihr bevorzugt werdet.

Deine Rechnung ist NICHT verhandelbar. Nichts bringt das Personal mehr auf die Palme, als wenn jemand nach einem gratis Nachtisch fragt… und falls der Koch gerade dabei war, dir etwas aufs Haus zu schicken, dann wird er es jetzt nicht mehr tun.

17. Instagram kann warten.

Verschwende nicht 300 Jahre damit, das perfekte „Foodie Pic“ von dem geilen Gericht zu machen, welches der Koch gerade für dich gemacht hat. Vor allem dann nicht, wenn du danach das Essenwieder zurück schickst, weil es zwischenzeitlich überraschenderweise kalt geworden ist.

18. Das Kindermenü ist für KINDER

Man würde denken, das ist selbsterklärend. Leider ist dem nicht so.

19. Sich bei einem dreckigen Tisch hinzusetzen ist respektlos.

Auch wenn du einen ganz speziellen Tisch oder Platz willst, lass es sein! Es ist der Job des Personals deinen Tisch fertig zu machen. Wenn du dich davor hinsitzt, hindert dass das Personal daran, den Tisch sauberzumachen und zeigt, dass du respektlos bist.

20. Wenn du in ein Restaurant kommst, wo die Küche um 23 Uhr schließt und du dann ein 3 Gänge Menü um 22:45 bestellst.

Du bist scheiße! Ohne Wenn und Aber!

21. Köche lieben auch dein Gekochtes.

Köche lieben es, wenn für sie gekocht wird. Sie lieben es, wenn Leute überhaupt kochen können (Es ist tragisch, aber viele Leute wissen nicht einmal, wie man sich ein einfaches Gericht für sich selbst zubereitet) und sie genießen zuhause Zubereitetes. So wie jeder andere auch. Auch Köche haben es irgendwann satt, jeden Tag ihr eigenes Gericht zu essen. Keine Angst, Köche würden einen Teufel tun, dich zu kritisieren!

 

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70 Antworten

  1. Passt alles, bis auf Punkt 12. Ich habe in über 30 Jahren leider schon viele Kellner( mänl/weibl) erlebt, auch Chefs gehabt, die nicht wussten was im Essen ist! Schlimmer noch, manche konnten nicht die einzelnen Gerichte oder die einzelnen Gänge eines Menüs aus der aktuellen Speisenkarte. – Leider.
    Das ist, Gott sei Dank, nicht überall so.
    LG D. Fischer

    • Das stimmt, viele Kellner wissen das nicht….. ich bin Kellnerin und wurde oft genug aus der Küche verbannt, weil ich wissen wollte, was sich verkaufen (anbieten) soll. Das ist nicht immer die Schuld der Kellner, viele Köche machen ein Geheimnis um ihre kreativen Werke. Aber andererseits sind auch einige KellnerInnen nur zu faul einfach mal nachzufragen oder gar zu probieren, was dann beim Wein schon wieder ganz anders aussieht…..
      Noch ein Wort zu Punkt eins:
      BITTE LIEBE KELLNER…… Gebt von eurem Trinkgeld auch der Küche was ab, es freuen sich nicht nur die Köche, sondern auch diejenigen die für sauberes Geschirr und Besteck sorgen, usw. Diejenigen die das schon immer getan haben…. super…. alle anderen, bitte denkt mal drüber nach….. Das Trinkgeld ist, meiner Meinung nach, eine Anerkennung für das gesamte Restaurant und nicht nur für das Servicepersonal.

  2. Wenn vegitarier sich über die Auswahl der gerichte beschweren, man aus Loyalität, liebe zum Beruf ein komplett neues Gericht zusammen baut und man dann gesagt bekommt das der Benannte noch ein Schälchen von der Schinkenmousse nachordert die es als Amouse gab…da platzt jedem koch der Arsch!

  3. Igor Kofler

    Wenn jemand ohne zu Probieren nachsalzt, wenn jemand Medium bestellt und sich dann beschwert das es nicht durch ist und der Klassiker: Ein Gericht bestellen bei dem in der Karte steht „Vorsicht!!! Sehr Scharf!!!“ und es zurück schickt weil es zu scharf ist.

    • Stimmt (FINGER WEG von Pfeffer und Salz wenn ihr noch nicht probiert habt, ihr unkultivierten Bauern!);
      stimmt (kein Kommentar… außer: esst doch einfach zuhause)
      UND JA!!!… Wenn da „Scharf“ steht ist nicht „pikant“ gemeint!!! (ins Besondere in der asiatischen Küche)

  4. Der Spruch
    Ich hätte gern was das nicht auf der Karte steht und am besten Rinderfilet und durch und mit der Beilage und keine bla und Blub
    Ich hasse solche Deppen
    Kommt essen und vertraut uns
    Wenns nicht passt sag Bescheid warum und wir checken das, und wenn du recht hast dann denken wir darüber nach Dinge zu ändern
    Ansonsten erzähl es der Parkuhr für ein Euro muss sie 30 min zuhören
    Peace

  5. Ich bin kein Koch ich bin Designer und finde diese Liste recht interessant, da es in meinem Beruf übertragen fast deckungsgleich ist.
    Ich gehe sehr gern essen und lasse mich sowohl von Kellner und Koch verwöhnen. Bei Punkt 12 habe ich auch schon so einige Dinge in der Vergangenheit erlebt und bin irgendwann zu dem Punkt gekommen, wo ich mittlerweile jeden Koch vor eine kleine challenge stelle, wenn ich essen gehe. Denn die Karte lasse ich mir gar nicht mehr geben und sage dem Kellner (inkl. meiner drei Tabus Muscheln, Calamaris, Innereien) nur, dass der Koch mir sein kreativstes Gericht machen und sich komplett austoben soll und ich etwas will, was eben nicht auf der Karte steht und der Koch keine Hemmungen haben soll mir etwas „mutiges“ zukommen zu lassen. Meine Erfahrung damit? Ich bekomme immer die genialsten Gerichte und lerne zu 99% immer den Koch hinter dem Gericht kennen, der sich persönlich sein Feedback von mir abholt.

    • Gronda

      Ihr habt recht. Nehme ich zurück.

      • das ist ein scheiss tip weil es den ganzen Ablauf in der Küche stört und wenn es richtig doof läuft kann sich das auch auf andere Gäste auswirken. Wer sowas essen will soll sich einen Mietkoch nehmen und sich Zuhause bekochen lassen, dann gewöhnt ihr euch schon mal an die Preise und seht was ihr den Köchen in den Restaurants antut. Naja und wenn die Kohle nicht reicht einfach mal selber an der Herd stellen, ihr Gourmets. Mann Mann Mann, wenn ich so ne gequirlte kacke lese schwillt mir der Kamm, als wenn jemand mitten im Geschäft noch kreativ austoben könnte geschweige denn wollte…..alles Träumer heutzutage aber schön auf Gourmet, foodie ode irgendeinen anderen Dreck machen.

        • Geb ich dir voll und ganz recht. Vorallem der Kommentar.“Aber wehe er knallt mir eine 30 Euro Rechnung für das Essen hin“… da könnt ich platzen. Wir stecken nicht hunderte Überstunden im Jahr in die Konzepierung unserer Karte, nur um am stressigsten Punkt des Abenden nochmal zum einen richtig gefickt zu werden und zum andern durch die Blume gesagt zu bekommen: „Ist ja nett, was ihr da macht, aber sei doch mal kreativ.“ Akzeptier die Arbeit, die hinter unseren Werken setckt, lehrn Kochen oder friss Scheiße.

        • Da kann ich Stefan nur zustimmen! Wenn ihr sowas vorhabt, dann mietet für den Abend das ganze Restaurant!… das ist mit Abstand der dämlichste Tipp!
          Was „KeinKoch“ eventuell meint ist, dass er es dem Koch überlässt, ein Menü aus der Karte zusammen zu stellen… alles andere ist logistisch und kalkulationsmäßig eine gequirlte Kundekacke!

  6. ulrichgoersdorf

    G’day, nach 51 1/4 Jahren habe ich Gott sei Dank, die Pfanne an den Nagel gehaengt. Es ist immer schlimmer geworden in den letzten Jahren & nicht nur mit den Gaesten. Es gibt einfach zu viele Arschloecher im Management, die dem Koch erzaehlen wollen, wie & was er kochen soll. Das andere noch, diese politische „Korrektheit“. Wenn the Shit hits the Fan = sehr viel zu tun, hat man keine Zeit mit dem , bitte mach das, kannst du mal bitte etc. Es heisst, beide Finger aus’em Arsch nehmen & das Essen servieren.

    • Nach 47 Jahren im Kochberuf kann ich das alles bestätigen. Ich bin Gott sei Dank raus. Am schrecklichsten waren immer die ganz jungen von der Hotelakademie, wie beim Militär die Fähnrich´s, nur Theorie, aber alles Besserwisser, Schrecklich. Da konnte zu meiner Militärzeit ein junger Fähnrich mit 19 Jahren einen alten Wehrmachtsoldat ( mit Kriegserfahrung ), aber leider Unteroffizier, erzählen wo es lang geht.
      Von der momentanen Bezahlung ( Berlin ) in diesem Beruf, möchte ich gar nichts dazu sagen. Die Putzfrau meiner 90ig jährigen Mutter bekommt mehr.

  7. bei Punkt 1. Ist es sogar noch Besser der Küche selbst das Trinkgeld zu geben, denn aus Erfahrung kann ich sagen das die Kellner leider auch immer seltener Ihr Trinkgeld mit der Küche teilen.

    • Gronda

      In diesem Fall muss man sich Gedanken machen ob das Team überhaupt ein Team ist! Wenn man zusammen leidet, dann hat man auch zusammen die Belohnung verdient!

    • Naja, meist bekommt der Koch weniger von dem Trinkgeld als der Kellner da die Köche in der regel auch deutlich mehr verdienen.

      Bei mir gabs aber in allen Läden in denen ich erarbeitet habe

      • Wenn ich das drüber lese platzt mir der arsch!!! Deutlich mehr??? Wir reden hier meist von 150 Euro im Monat, die ein schlechter Kellner an einem Wochenende dank der küche aufholt. Mhhh und dann kommen aber im besten Fall noch 4 Wochenenden… wo bleibt da die Fairness?

  8. wenn reisebusse das essen vorher durchgeben, wir alles anrichten und keiner mehr weiß was er eine stunde vorher angekreuzt hat

    wenn gäste beim brunch meinen die desserts sind ungenießbar/vergammelt und drohen sie erzählens überall rum nur um sich einen gratis eisbechr zu ergaunern…und 40 weitere gäste ziehen nach

  9. Was auch auch nicht geht mit den fingern nach dem Personal zu schnipsen oder lautstark HALLO HALLO zu rufen

  10. Den Tipp von „KeinKoch“ finde ich klasse. Das werde ich in Zukunft auch so handhaben. Kann, denke ich nur positiv ausgehen.

    • Mach das bitte aber nur, wenn du der einzige Gast im Restaurant bist!!!

    • Nichtgern Kellner

      Sag das mal deiner Frau, wenn sie das Abendessen geplant und gekocht hat, reißt sie dir den Arsch auf und dann kannst du dir denken, was ein Koch, der dich nicht kennt, mit dir machen würde.

    • arbeiten 10 bis 14 Stunde pro Tag ist schon genug anstrengend, alles euer freakexperimente sind nur extra „pain in the ass“ aber wenn schon willst so was tun sag mal ein paar Tage vor bescheid (damit mann kann andere Lebensmittel bestellen oder auch nur etwas mise en place vorbereiten um nicht während das Service im Scheisse zu schwimmen)

  11. Man sucht sich den Koch Beruf nicht einfach aus um was zu machen .
    Man lebt den Beruf ,wie eine Frau.

  12. Rico Janett

    diese „geschichte“ hat mich nicht genervt aber gleich musste ich mir am Kopf fassen. Einmal kam ein Gast und bestellte von der Veganer Karte eine Auberginenlasagne. Als er das Gericht probiert hatte, kam von ihm eine Reklamation, dass das Gericht kein Käse beinhalte.

  13. Also ich muss echt sagen als ich mir da die 21 Punkte durchgelesen habe musste ich schon sehr schmunzeln
    ich glaube ich kenne alle dinge die dort aufgezählt sind und ich finde auch des geilste als koch ist (so wars immer abends wenn wir nicht die bude rappel voll hatten und bekannte gäste da hatten) ist der koch selber raus gegangen und hat gefragt was der gast will und was nicht und dann was kocht .. aber des beste finde ich immer wenn gäste meinen „Ja ich bin auf diät und will was nicht so schweres .. nehme dann als vorspeise nen tartar zum hauptgang nehme ich das rinder steak mit kartoffelgratin und als dessert die schoko mousse“ oder wenn ein gast sagt „Ich habs eilig muss in 20 minuten wieder los “ und sich erst mal ne Flasche Wein bestellt und nen 4 gänge Menü bestellt (ja selbst die gibt es)

  14. Leider geil 😉 Aber all die Menschen, die aus purer Überheblichkeit ins Restaurant gehen, um rumzuzicken, werden diesen Beitrag nicht lesen – oder mangels Selbsteinsicht und Ehrlichkeit zu sich selbst wiederum über Köche oder den Verfasser des Beitrages schimpfen.

  15. … der Koch gibt vor und der Kellner zieht nach ( sollte ) kein Depp sein . Und müsste eigentlich wissen warum er es macht und wofür ….

  16. stimmt zu 100% aber ich sag ganz ehrlich, ich rege mich auch mal auf und denke leckt mich doch alle mal am arsch AABBBEER Ich liebe meinen Beruf und bin mit Herz und Seele dabei

  17. wenn man die bude voll hat, ein gast sich beschwehrt weil es zu lange gedauert hat und er dann das bereits fertige gericht zurück gibt und geht. da muss man als koch / kellner echt aufpassen nicht die fassung zu verlieren…

  18. Bis auf Punkt 1 stimme ich allem zu. Ich finde allerdings, es sollte nicht die Aufgabe des Gastes sein, dafür zu sorgen, dass das Personal überleben kann. Ich möchte Trinkgeld als extra Anerkennung geben können und nicht, damit der Kellner sich seine Miete leisten kann. Hier in den USA bekommt das Sercicepersonal teilweise weniger als 2 Euro in der Stunde. Das ist asozial und in Europa ist es auch nicht so viel besser. Es wird Zeit, dass alle in der Gastronomie vernünftig bezahlt werden und sich ihren Job damit leisten können!

    • Stimmt das sehe ich auch so, das heißt aber auch das der Gast seine geiz ist geil Mentalität ablegen sollte und bereit sein sollte für sein Essen einen angemessenen Preis zu bezahlen damit das Personal auch entsprechend entlohnt werden kann.

  19. Sag nicht dem Kellner, er soll den Koch fragen was du essen kannst, wenn du die und die Allergie hast. Wenn du eine Allergie hast, weisst du doch am Besten was du essen kannst!

    • Ähm… Klar weiß man, was man nicht darf. Aber das Kochbuch vom Koch haben wir grad nicht parat 😉
      In länger und deutlicher heißt das: Ein Allergiker, der kein Gluten(Getreide) verträgt. Er weiß, dass im Paniermehl am Schnitzel Weizen ist. Dadurch darf er es nicht essen. Aber er weiß nicht, womit der Koch die Soße bindet (Mehl oder Kartoffelstärke?). Oder ob in den Hackprodukten Semmelbrösel sind. Oder ob das unmehlierte Fleisch zusammen mit dem Panierten gebraten wird und deswegen kontaminiert ist… Und ja: Bei Zöliakie-Patienten (siehe Nr 4) ist bereits dieses kleine bisschen Gluten schädlich und kann zu bleibenden Schäden führen.

      Jeder Koch kocht anders. Manche mischen ihre Gewürze selbst, andere schwören auf eine Fertigmischung. Weiß man nie vorher. Gewürze ansich können so viele Allergene enthalten, weil sie so unterschiedlich sind.

      Sag also noch mal, der Allergiker müsste wissen, was davon er essen kann.

  20. Häufiger Gedanke: Es heißt ESpresso, nicht EXpresso.

  21. peinlich finde ich Gäste, welche sich vor ihrer herzdame als courmet aufspielen wollen, das perfekte filet als ungeniessbar zurückgeben und behaupten, der Wein habe Zapfen.

  22. Outside Not Black, inside Not red.
    Ich würde am liebsten weinen wenn jemand so bestellt..
    Empfehle dann immer ein feines ragout oder einen Tafelspitz..
    Schweinerei!

  23. 15 minuten vor Küchenschluss ist doch noch früh , aber menschen die nicht in der Gastro arbeiten verstehen es nicht das man nach einen 14 stunde tag auch mal halbwegs pünktlich nach hause will. letztens stand ich in der unterhose in der umkleide und der kellner kahm rein und fragte „kannst du noch was kleine für 2 leute machen“ (40 minuten nach küchenschluss)

  24. Es ist sehr frustrierend wenn Lactoseallergieger sich über das Büffet beschweren weil sie nichts finden was sie essen können aber sich dann ein leckeres Milchspeißeeis gönnen!

  25. Naja, recht nett die Liste. Ist halt die Frage zwischen der Grenze wo hört die Dienstleistung an, wo hört sie auf.
    Was ist im Preis im begriffen, was nicht.
    Trinkgeld: Ich gebe immer Trinkgeld, egal ob die Leistung passt oder nicht, die Höhe variert nach Qualität.
    Wenn die Leistung nicht passt, dann sieht mich das Restaurant nicht mehr. Was mich stört: ewig lange zu warten bis der Kellner zum bestellen oder zum kassiere kommt.
    Wenn nach 10 minuten kein Kellner zum Tisch kommt die Getränkebestellung aufzunehmen, dann gehe ich wieder.
    Geheimtipp: nicht zu den Stoßzeiten ins Restaurant gehen, halb zwei..ist eine gute zeit, nicht überfüllt und keinen Streß.
    Punkt 10: deutsche Spießigkeit? im diesen Punkt fehlt noch das Kinder unerwünscht sind 🙁
    Preis: ein NoGo für mich Zuschlag für einen simple Beilagenänderung zu verlangen.
    Kinderportionen: ein Problem in Restaurants mit großen Portionen, manchmal ist der Hunger klein.
    Anekdote: Frühstückbestellung in einer Bäckerei, eine Frau bestellt ein kleines Frühstück um ca. 7 euro…aber bitte das Spiegelei von beiden Seiten braten und den Speck nicht zu cross.

  26. Ich stimme bis auf Nr.12 zu, denn ich habe in 14 Jahren nur 2 Kellner kennengelernt die wussten was sich im Essen befindet.

  27. Eine Veranstaltung wird abgesprochen, es geht um die zu servierenden Speisen und der Veranstalter sagt: „Also ich kenne mich aus, von meiner Schwiegermutter der Onkel von seinem Sohn deren Freundin ihr Vater ist nämlich auch Koch.“ (Ohhh jetzt groß Angst vor Veranstaltung)

  28. Wenn gäste, die ein menü bestellt haben, plötzlich aufstehen, während man ihren nächsten gang schon anrichtet, aufstehen und rauchen gehen wollen.nicht nur respektlos den köchen und dem service gegenüber, auch den lebensmitteln, da der schöne geschmack am gaumen vergeht…

  29. Ich bin frisch ausgelernte Köchin und arbeite nebenbei als Kellnerin, daher weiß ich was auf beiden Seiten des Restaurants abgeht.
    als Beispiel… die meisten Gäste bestellen erst den hauptgang und dann die vorspeise und möchten dann noch Veränderung vornehmen. Warum kriegen das Gäste nicht hin, erst eine vorspeise und dann den Hauptgang zu bestellen?! Für mich unverständlich.
    Auch die Köche machen mal Fehler und sind auch nur Menschen und wenn dann bei der Essens Ausgabe schiefläuft und der Gast vielleicht 5 Minuten warten muss, ist es kein Welt Untergang. Eher im Gegenteil meistens (zumindest bei uns) kriegen sie dann immer etwas aufs Haus, für das Warten… Wenn der betroffene Gast dann aber nichts haben möchte und die oder der Partner/in plötzlich in einem frechen Ton sagt „ich will aber etwas“ ist das absolut respektlos! Schließlich hat sie oder er ihr essen pünktlich bekommen.
    Als nächstes, Voraussetzung Nummer 1: wenn ich ein Restaurant betrete, sage ich freundlich guten Tag/Abend !!!! Und warte darauf das ein Kellner zu mir komme und setze mich nicht an irgendwelche tische zb die dann auch noch zb fürs Frühstück schon eingedeckt ist!!!!

  30. Soweit in Ordnung, allerdings muss ich bei zwei Punkten schon ein wenig meckern:
    (2) Es mag ja sein, dass der Koch das Fleisch selber lieber anders ist oder dass es Gründe gibt, wieso er meint, es sei nicht durchgebraten besser, aber wenn der zahlende Kunde Fleisch nun einmal nur durchgebraten mag, was geht den Koch das an? Für den Koch das Gericht so zu essen, wie man es nicht oder bedeutend weniger mag (oder aus gesundheitlichen Gründen nicht essen möchte) erscheint mir nicht sinnvoll.
    (9) Dann bietet die Gerichte in allen sinnvollen Kombinationen an. Ihr wisst ja wohl selbst, was die einzelnen Komponenten kosten. Wenn es beispielsweise eine gewisse Fleisch-Konstellation nur mit Kartoffeln auf der Karte gibt, es aber bei anderen Gerichten auch Nudeln, Pommes-Frittes, Reis oder ähnliche niedrig-preisige Beilagen gibt, mag es zwar einen gewissen Zusatzaufwand bedeuten, daran zu denken, dass der Kunde eine andere Beilage wünscht, aber es ist ein Problem, das ihr selbst vermeiden könntet, indem ihr auf der Karte die entsprechende Variabilität von vorneherein vorseht. Besonders markantes Beispiel aus meinem Lieblings-Restaurant: Den Teller mit der für mich idealen Fleisch-Konstellation gibt es nur flambiert (sofern man das nicht explizit abbestellt). Das sieht bei dem konkreten Gericht lustig aus, weil es dann eine brennende Suvlaki-Palme gibt, aber wenn man keinen Alkohol zu sich nehmen möchte, würde das gesamte Gericht flachfallen, wenn man sich daran hält, keine Umbestellungen vorzunehmen.

  31. Was auch furchtbar ist:
    Unbegründete Mängel, ja. Aber was dazu noch fehlt: Der Teller ist leer und es wird gemeckert.
    Warum? Wieso?
    Wenn was nicht passt, warum isst man dann auf?

    Was das Wissen der Kellner angeht:
    Natürlich wissen nicht Viele, was in allen Speisen auf der Karte drin ist.
    Zumindest nicht bis ins Detail.

    Dazu (ich bin Koch): Finde ich auch verständlich.
    Sie haben noch genug andere Sachen im Kopf. Müssen (zumindest in allen mir bekannten Häusern) neben ihren Dingen die gesamten Speisekarten im Kopf haben usw usf.
    Wogegen sich die Köche auf ihre Küche konzentrieren können.

    Bei uns wurde immer gehandhabt, dass die Servicekraft in der Küche anfragt und dann mit Grüßen aus der Küche dem Gast erklärt, was drin ist und wie es gemacht wurde.
    Ist auch völlig okay.

  32. Ich könnte kotzen wenn Leute ihr Essen „nachsalzen“ ohne es überhaupt probiert zu haben… wenn ihr gerne salzig esst ok.. aber probiert doch bitte vorher ob es nicht doch genug ist…

  33. 1. komme als gast nicht in einem hochgelobten restaurant an und rede edles essen schlecht, nur um die schlechte laune rauszulassen oder einfach so das maul aufzureißen – ich wäre ned stolz darauf küchenchef einer billigen tanke zu sein.

    2. (für servicemitarbeiter)
    lernt endlich die piss einfache karte auswendig und prägt euch die bilder von den gerichten ein und wagt es nicht den teller ohne erlaubnis des zuständigen kochs anzufassen, ansonsten fliegt irgendwann mal ein messer!

    3. wenn du als gast ne frage hast und anrufen willst – schalte dein hirn an bevor du wählst – wag es nicht um 11:30-15:00 und 18:00-22:00 uhr anzurufen!!!

  34. Stefan Gängler

    Ich finde die Liste gut zusammengestellt und mußte bei vielen Sachen nicken/schmunzeln.
    Wir gehen nicht oft essen und wenn, dann nicht sehr luxuriös. Meine Frau hat eine Lactose-Intoleranz, darum müssen wir bei vielen Gerichten nachfragen. Ich denke darin trennt sich viel die Spreu vom Weizen, denn diese unnötige Lactose (wenn man von Milchprodukten ansich mal absieht) gibt es sonst hauptsächlich in Fertigsaucen. Sehr oft erkennt man daran, ob dort eben solche verwendet werden oder nicht. Wenn der Kellner/die Kellnerin auch wegen so einer recht einfachen Frage in der Küche nachfragen muß hat man manchmal das Gefühl, dass der Koch/die Köchin erstmal auf die Inhaltsstoffe schauen müssen!

  35. @Sebastian,
    Wenn man über den Mittag 200 a la carte essen hat und jeder umbestellt , ist dies ein enormer aufwand.
    Damit bringt man den Koch komplett aus seinem Rhythmus.
    Ich wünsche solchen Menschen mal 2wochen in der Küche, danach würden sie es verstehen.

    • @Eiler: Ich verstehe es auch ohne in einer Restaurant-Küche gestanden zu haben, Routine-Abläufe gehen leichter und schneller von der Hand als individuelle und insbesondere sind leicht veränderte Routine-Abläufe fehleranfällig, besonders wenn man unter Stress steht. Darum sollte man aber meiner Meinung nach in der Karte von vorneherein die Flexibilität bieten, auf verschiedene Geschmäcker vernünftig eingehen zu können – Umbestellungen erfolgen ja nun (hoffentlich) nicht einfach aus Lust und Laune, sondern aus geschmacklichen oder ernährungstechnischen Gründen, das meiste hiervon ist vorhersehbar und planbar:
      – Standardbeilagen nicht fix an ein Gericht binden, sondern schlicht „+ Beilage“ schreiben und dann das Standardsortiment zur Auswahl geben
      – gleiches gilt für Salatdressings (wobei ich hier einmal anmerken möchte, dass eine Differenzierung zwischen Essig und Öl und Essig-Öl-Dressing deuschen Lokalen gut täte)
      – Alkohol-Nachbehandlungen wie „flambiert“ grundsätzlich stets als Option, nicht als festen Bestandteil vorsehen

      All diese Dinge sind natürlich nur dann von Relevanz wenn man Probleme mit Änderungen hat, ich weiß nicht ob jeder Koch das hat, aber ein Koch, der damit keine Probleme hat, kann sich die Mühe bei der Kartenerstellung natürlich sparen.

  36. Punkt 22 – „kulinarische Aufgeschlossenheit“ wird in einem Restaurant ein Überraschungsmenü zu einem Vorteilspreis angeboten sollte dieser nicht die Motivation zur Wahl sein. Ach ja , das Menü ist wie die Speisekarte stets durchdacht und keines Falls alles was grad weg muss. Hier darf der noch motivierte Koch endlich seiner Kreativität freien Lauf lassen (Achtung Vorteil).Es nervt wirklich solche wünsche wie „aber nichts aus dem Wasser“ keine Zwiebeln,Knoblauch,Paprika… ich esse aber nur Rind/Geflügel/Fisch unw. zu hören. Allergien sind wie in Punkt 5 bereits treffend beschrieben vorher am Besten schon bei der Reservierung zu nennen ( Veganer und Vegetarier sind davon übrigens auch nicht ausgeschlossen und könnten sogar Vorteile genießen). LG J.B-Hoff

  37. Sushi & Rotwein
    Wie du als Koch ja wissen solltest, sind geschmäcker verschieden. Wenn ich meinen Rotwein kalt trinken will, will ich ihn halt kalt trinken… Und wenn ich mein Sushi mit mehr Soße essen möchte, esse ich ihn halt so. Ich probiere ja gerne was aus, aber deine Ansichten sind etwas strange.
    Und der Text ist wirklich anstrengend zu lesen.

    No offense

    Basti

  38. Eis? Im Rotwein? Aber wer (!) tut (!) denn (!) sowas??!!

  39. Wolltet ihr Gäste, oder eure Ruhe?
    Ich bin kein Koch, aber wir gehen ca. 2 – 3 Mal pro Woche essen und von der Seite des Gastes sieht die Welt eben doch leider oft etwas anders aus!
    Vielleicht könnt ihr euch wirklich aufregen und jammern, wie schlimm die bösen Gäste doch sind, die für euer Produkt Geld ausgeben möchten. Aber ihr könntet euch auch einfach als Dienstleister verstehen. So wie wir alle Dienstleister sind. Und je nachdem welche Kundengruppe wir ansprechen wollen, wird es wohl nicht immer leicht sein, unser Produkt an den Konsumenten zu bringen. Natürlich kann man all sein Fachwissen zusammentragen und dem Kunden das bestmögliche Produkt anbieten. Aber manchmal sind Kunden eben einfach unbelehrbar und wollen schon aus Prinzip nix von der Stange/ Karte!

    (Fast) alle Punkte könnte ich gut nachvollziehen, wenn ich nur 1 Mal im Jahr in ein Restaurant gehen würde und es für mich daher etwas unendlich besonderes wäre. (Das würde übrigens bedeuten, dass man 99% eurer Läden nicht bräuchte ;-)) Aber je häufiger man essen geht, desto häufiger klappt eben auch mal etwas nicht, desto häufiger ist man schlechtem/ überfordertem Personal ausgesetzt, desto besser kennt man die Gerichte und desto genauer weiß man, was man möchte, oder eben nicht möchte.

    Der Punkt 2 ist ein wirklich gutes Beispiel dafür, was aus meiner Sicht falsch läuft. Wenn ich nun tatsächlich ein Stück Fleisch „Medium-well“ bestelle, dann setzt das eben auch gewisse Erwartungen in meinem Kopf. Leider werden diese Erwartungen in jedem Restaurant anders erfüllt und das zeigt mir, dass es wohl auch unter den Köchen unterschiedliche Meinungen dazu gibt, wie ein richtiges Stück Fleisch zubereitet werden muss.

    Mein Fazit: Wenn euch eure Kunden nicht passen, dann arbeitet ihr entweder im falschen Laden, oder sogar im falschen Beruf 😉

  40. Steffen Laurisch

    Wenn das scheiss Restaurant um 19 Uhr öffnet dann macht es auch erst um 19 Uhr die Tür auf, ergo muss man nicht schon ne halbe Stunde davor vor der Tür rumtrampeln und sich mit scharrenden Füssen bemerkbar machen. Mit solch einem Verhalten macht man dem Personal ein schlechtes Gewissen. Oder welcher Supermarkt oder welche Bankfiliale macht für euch früher auf?

  41. Der Bericht ist grundsätzlich mal positiv, wobei man über so einige Punkte noch diskutieren könnte. Aber darum geht es mir in meinem Kommentar gar nicht. Es ist mir aufgefallen, dass der Artikel äußerst viele Rechtschreibfehler aufweist. Das stellt euer Image in ein schlechteres Licht. Ein Tipp für die Zukunft. Lasst eure Artikel Korrektur lesen, bevor ihr sie ins Netz stellt

  42. Was mich nicht stört aber sehr interessant ist.

    Das mit der Platzwahl der Gäste ist wirklich ein Phänomen, es können alle freien Tische im Restaurant sauber eingedeckt sein, einer davon vielleicht noch nicht, da dort gerade gezahlt und gegangen wurde.
    Nun betreten neue Gäste das Restaurant und es muss GANZ GENAU DER Tisch sein an den sich sofort gesetzt wird, egal ob noch benutze Gläser usw stehen oder nur die Tischdecke noch gewechselt werden muss.
    Vielleicht hat es etwas mit Psychologie/Ur-instinkten zu tun, „an dem Tisch muss ja was besonderes sein, die anderen Gäste vor uns haben diesen ja ebenfalls gewählt“ oder „komm hier werden wir mal betuddelt“
    Ich bezweifle das solche Leute einfach nur auf warme Stühle abfahren =)
    Sowas aber macht es dem Servicepersonal bloß schwerer und ist kein guter Start fürs Gast – Bedienung – Verhältnis.
    Gibt genug die gerne Arschloch spielen und sich daran erfreuen wie sich das Personal um einen herumwinden muss um wieder alles chic zu machen, aber das ist halt Gastronomie.

    Und was hier so in den Kommentaren zu lesen ist.. oh man
    Es wird oft abfällig übers Servicepersonal /Kellner gesprochen, auch wenns nur im Unterton ist, nur gibt es dort auch Bereiche die Kräftezehrend sind und einiges an Koordinationsfähigkeit abverlangen.
    So wird von vielen Köchen leider nicht mal über den Tellerrand 😉 hinaus geschaut bzw Sie interessieren sich nicht was außerhalb ihrer 4 Küchenwände ist.
    Ich denke mal auch ein gewisses Maß an Überheblichkeit oder „Künstler die sich nicht kritisieren lassen“ bringt der Beruf ebenfalls mit sich.
    Was nicht schlimm ist, geht in einer meiner Meinung nach, guten Küchen auch immer etwas lauter und rüpelhafter zu was den Umgang betrifft.

    Sowas gibt es natürlich auch auf beiden Seiten.
    Darum gibt es fast überall das ein oder andere mal Krieg.. Arbeit halt die trotzdem Spaß machen kann

    • Anderer Stefan

      Ich hab‘ da mal ein bisschen Wissenschaft zu gemacht. Es war ein ruhiger Tag, jeder hatte sein Revier im Griff und es war reichlich Platz vorhanden für neue Gäste. Mein nächster Tisch kommt und setzt sich wie immer an den einen dreckigen. Ich räume ab, putze den Tisch, Gäste sind zufrieden. Kollege sagt er hätte auch gerne noch ein paar Gäste, ich denke mir aber „Ne ne“, und platziere die dreckigen Gläser des anderen Tisches an einem anderen Tisch direkt neben der Tür ( unbeliebter Platz ). Die nächsten Gäste treffen ein, und – überraschung – nehmen sofort diesen Tisch. Kollege denkt sich „Ne jetzt“, nimmt sich dreckige Gläser und platziert sie auf einem freien Tisch in seinem Revier – es sollte -völlig ohne Platzierung -der nächste Tisch sein, der sich füllte.

      Es ist immer so. Ihr könnt mir erzählen was ihr wollt, dreckige Gläser sind magisch!

      Disclaimer an die Kollegen: Es wurde sich natürlich in allen drei „Experimenten“ höflichst dafür entschuldigt, dass „Ihr Tisch“ noch nicht sauber war. Unsere Gäste sind keine Laborratten, auch wenn wir sie in diesem Fall einmal für diesen Zweck misbrauchen mussten. 🙂

  43. […] In einem zwei­ten Bei­trag zu dem Thema unkt er: „Der Koch­be­ruf ist in der Sack­gasse.„ Gronda (21 Dinge…), Sin­zin­ger (Kri­tik), Sin­zin­ger […]

  44. Im Großen und Ganzen sind das gute Ratschläge, die sich viele Gäste an den Spiegel stecken könnten. Ein paar Anmerkungen halte ich aber doch für angebracht:

    1. Trinkgeld: Gebe ich gern, aber nach Leistung. Bei weitem nicht alle Kellner/innen reißen sich den Arsch auf …

    2. Das gilt bei Rind oder Lamm. Bei Schwein sind Köche selbst dann nicht bereit, es innen leicht rosa zu lassen, wenn der Gast vor Zeugen die volle Verantwortung übernimmt (ganz zu schweigen von den zahllosen Köchen, die medium rare nicht von medium bzw. rare unterscheiden können).

    9. Eigenes Menü: Das mag in einem Sterne-Lokal gelten. Aber wenn ich in einem normalen „gutbürgerlichen“ Restaurant bin und auf der Karte sehe, dass es Spätzle gibt (die ich sehr mag), ist es keine Sünde zu fragen, ob ich die statt der Pommes haben kann (die ich nicht mag). Im übrigen ist nicht jeder Koch ein Paul Bocuse und nicht jeder Gast ein ahnungsloser Volltrottel, wenn es darum geht, Speisen etc. zusammenzustellen.

    10. geht eindeutig zu weit: Natürlich kann/sollte man im Restaurant nicht zum Liebesspiel übergehen. Aber sich gegenseitig mal einen guten Bissen zu geben oder – als Liebespaar – auch sonst Gefühle an den Tag zu legen, ist Sache des Gastes. Wen das stört, der sollte sich an Mutters alte Regel halten „schau auf deinen eigenen Teller“.

    12. Manche Kellner haben keine Ahnung – oder keine Lust oder Zeit, sich mit Fragen aufzuhalten. Und das zeigen sie auch deutlich.

    13. Falsch oder nicht, es ist Sache des Gastes. Man kann in netter Form einen Hinweis in die Karte schreiben – und vor allem kann man Sauce und Schälchen beim Servieren weglassen und erst auf Wunsch bringen. Edle Brände und Hochprozenter mit Eis zu servieren ist auch „falsch“, doch schlussendlich ist der Gast immer noch der, der entscheidet, was ihm schmeckt.

    14. Es gibt auch eindeutig überteuerte Gerichte. Was ist einem Lokal lieber: Ein offenes Wort oder die Abstimmung mit den Füßen?

    15. Es gibt Rotweine, die man auch gekühlt trinken kann oder sogar sollte, z.B. Rouge d’Alsace. Idealerweise weiß der Restaurantbetreiber, Sommelier oder Barmensch das und hat ein paar Flaschen im Kühlschrank – für Gäste, die sich auskennen. Eiswürfel gehören eigentlich in gar kein Getränk.

    18. Ich war erst kürzlich in einem Lokal, wo die Normalportion eindeutig zu groß war für einen Tag mit 38° im Schatten. Meine Begleitung, eine erwachsene Frau, war so klug, die Kinderportion zu bestellen. Was spricht dagegen? Wer nicht gerne wertvolle Lebensmittel wegwirft, sollte es akzeptieren, wenn jemand bewusst eine kleinere Menge essen will.

    19. Leute, die herumstehen, weil sie warten müssen, bis sich die Kellnerin endlich bereit findet, den einzigen freien Tisch abzuräumen, behindern den Betrieb auch und machen das Essen für die übrigen Gäste ungemütlich.

    Allen ungenannten Punkten aber stimme ich vorbehaltlos zu und gehe auch gern weiter ins Restaurant.

  45. Es treffen wirklich alle Sachen zu, aber ich persönlich mag ein Steak auch lieber durchgebraten. Es tut mir wirklich leid, aber mir wird einfach schlecht wenn ich es aufschneide und mein Steak in einer blutlache liegt. In dem Punkt finde ich: Jedem das seine. Meiner Meinung nach schmeckt es durch jetzt nicht schlecht, verstehe nicht was solche Leute haben.

  46. Ich weiß nicht ob das jetzt schon in den kommentaren steht …..

    Wenn man am live bufett steht und vor dem gast das essen zubereitet und fragt was es sein darf möchten sie es so oder so? Und denn einfach mal kein DANKE oder auch BITTE kommt

    Oder

    Wenn sone reichen arroganten buisnessmenschen dir entgegen kommen denken sie seien was besseres und nicht mal auf ein guten tag antworten können da könnte ich kotzen

    Ist es denn so schwer mal höfflich und respektvoll dem anderen zu sein?
    Ihr habt zwar für das essen bezahlt und wir sind denn auch verpflichtet leistung zu bringen aber trotzdem kann doch mal ein bitte dazwischen passen auch wenn ihr der kaiser von sonst wo seit und euch der spüler gegenüber steht auch er hat ein respektvollen umgang verdient
    Übrigens hat auch er trinkgeld verdient 😉

    Denn gibts noch die:
    Man steht den ganzen tag und bereitet desserts vor für ein bufett sucht überall kleine gläschen um die mousse abzufüllen oder zaubert irgendwas anderes was lecker ist und super aussieht und die Gäste nur noch sagen „oh schau mal KOMPOTT“ wienich dieses wort hasse!!!!

    Lg an die tapferen gastrokollegen
    Ohne uns gäbe es keine geschäftsessen, familienfeiern, essen weil der gast zu faul ist

  47. Bei uns im restaurant bedanken sich die Gäste in dem sie der Küche bier spendieren
    Kommt super gut an vor allem wenn die Köche aus der Küche herraus sich bedanken und prost rufen
    Ist aufjedenfall in fast jedem restaurant für ein schmunzeln bei jedem gast sicher

  48. Nicht jeder Rotwein sollte bei genau 15.5 Grad C serviert werden. Das sollte jeder gelernte Kellner und auch Koch wissen. Junge leichte Rotweine kühler , schwerere Rotweine etwas wärmer… aber ja nicht zu warm, auch das wäre ein Fehler!

  49. Und denkt beim Trinkgeld auch mal an die Küche, denn in vielen Restaurants ist es so das der Koch nichts vom Trinkgeld der Kellner abbekommt. ?
    Und spart nicht mit Lob wenns euch geschmeckt hat, Köche sind Diven und brauchen das.

  50. Für mich als Koch war es immer ein rotes Tuch wenn jemand sich seine schmutzigen Hände in deine Schürze wischt! …und dich eventuell noch fragend ansieht was dabei nicht in Ordnung ist. Respektlos!

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