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22 Dinge, die man nur in einem Hipster Restaurant findet

Von 26. Mai 2016 2 Kommentare

Mittlerweile findet man sie nicht nur in den Großstädten, sondern auch schon am Land. Die Rede ist von den modernen, neuen Restaurants unserer Zeit, den Hipster Restaurants. Am Anfang fanden sie alle spannend und manche neue Konzepte haben es durchaus geschafft zu überzeugen. Heute sprießen Sie an jeder Ecke aus den Boden und langsam wird es einfach zu viel. Doch was zeichnet diese Restaurants überhaupt aus? Wir sagen euch, was man nur in einem echten, originalen Hipster Restaurant findet:

1. Ein Name der überhaupt keinen Aufschluss über die Art des Restaurants gibt.

Entweder werden sie aus zwei sinnlosen englischen Namen zusammengehängt, wie z.B. „Barnaby und George“ oder es wird ein zufälliges Wort aus dem Wörterbuch gewählt.

2. Ein lächerliches Schild außerhalb des Restaurants, die andere auf Instagram posten sollen.

Wer lässt sich nicht von einer warmherzigen Kreidetafel einlullen?

3. Überall rote Ziegelsteine

Es ist einfach wundervoll, während dem gesamten Abendessen an die industrielle Revolution erinnert zu werden.

4. Tische, die niemals als Tische gedacht wurden.

Alte Ölfässer sind großartig, weil man überhaupt keinen Fußraum hat und gezwungen wird, seitlich zum Fass zu sitzen, während man sein Essen isst.

5. Ungemütliche Stühle.

Das Lustige an blind zusammengewürfelten, nicht zusammenpassenden Stühlen ist, dass diese in 90% nicht zur Höhe des Tisches passt.

6. Alte Glühbirnen.

Solche Glühbirnen, die wir seit knapp 50 Jahren nicht mehr benutzen, weil das Licht so gedimmt ist, dass man nicht einmal das Menü lesen kann.

7. Exponierte Belüftungsrohre.

Wie soll ein Gast wissen, dass man eine Belüftung hat, wenn man sie nicht sieht?!?!.

8. Zufällig eingerahmte, alte Bilder, von fremden Menschen.

Niemand wird jemals fragen, wer die Leute auf diesen Bildern sind. Wer weiß schon, vielleicht ist einer davon Albert Einstein?

9. Die Wörter „Kunst“ und „Handwerk“ sinnlos in eine Wortwolke auf die Wand geschrieben.

Fällt ja niemand auf, dass das überhaupt keinen Sinn hat. Hauptsache es klingt cool.

10. Ein schwarz gefliestes Badezimmer.

Die Toiletten müssen immer so aussehen, als wäre man in einem Berliner Sex-Club und nicht gerade gemeinsam mit Freunden bei einem gemütlichen Abendessen.

11. Seltsame Händetrockner in den Toiletten.

Was soll man zu diesen Teilen noch sagen?

12. Extrem teures Essen, das man zuletzt als Kleinkind gegessen hat.

Hot Dogs, Müsli auf cool und neu.

13. Irgendeine Variante von „neu interpretierten“ Dessertkuchen.

„Wir waren nicht in der Lage einen vernünftigen Kuchen zu backen und haben ihn deshalb mit nicht passenden Zutaten vergewaltigt. Freu dich über das was du hast, andere haben Garnichts.“

14. Lokale Varianten von Limonaden, bei denen man Angst hat, sie nicht zu mögen.

Klar, dieses selbstgemachte Cola schmeckt viel besser, als ein normales Cola und erinnert überhaupt nicht an einen Ofenreiniger.

15. Irgendein Ale, von dem du bestimmt noch nichts gehört hast.

Du hast nicht ohne Grund noch nie etwas davon gehört – es schmeckt einfach wie Pisse.

16. Klassische Cocktails nur mit dummen Namen.

Es ist keine hippe Cocktailkarte, wenn man sich beim Aussprechen der Namen nicht wie ein kompletter Volltrottel fühlt.

17. Kleine Teller.

Mundgroße Portionen, von denen du ca. 30 bestellen musst, damit du dich annähernd voll fühlst.

18. Gerichte werden nur auf Schieferplatten oder Holzbrettchen serviert.

Egal, dass diese Teller in jeder Hinsicht unpraktischer sind, als normale Teller.

19. Beilagen in Behälter, die eindeutig nicht dazu gemacht wurden.

Wer bitte kommt auf die Idee, Ketchup in eine Espressotasse zu füllen?

20. Wein, serviert in etwas, das eindeutig nicht dazu geschaffen wurde, Wein zu servieren.

Ein Bierglas, ein Limonadenglas oder sogar eine Tasse? Egal, Hauptsache kein richtiges Weinglas.

21. Extrem lautes Radio, das in keinster Weise zum Ambiente des Restaurants passt.

Wenn dein Restaurant mexikanisch kocht und das ganze Design viktorianisch gehalten wird, dann sollte man unbedingt noch isländische House Musik spielen, damit Gäste die Bestellung mindestens 3 Mal aufgeben müssen, damit es irgendwer versteht.

22. Kellner die keine einheitliche Uniform tragen.

Ist doch klar. Der einfachste Weg für einen Gast etwas zu bestellen ist, der nächste Person mit einem Tablett in der Hand zu zurufen und auf das Beste zu hoffen.

 

Klar, auch Hipster Restaurants haben ihre Daseinsberechtigung und bereichern die Diversität der Gastronomie, aber 5 solcher Schuppen in der gleichen Straßen sind dann auch etwas zu viel ;).

 

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Bild: Daniel Rangel (flickr)

Gronda

Autor Gronda

Gronda ist der Gastronomie Blog für Karriere, Business und Lifestyle im deutschsprachigen Raum. Wir glauben fest daran, dass der negative öffentliche Wahrnehmung die Gastronomie Jobs umgibt Schnee von Gestern ist. Gastronomie kann cool, einzigartig und abwechslungsreich sein. Der Gronda Blog will Gastronome informieren, unterhalten und ein neues Image für die ganze Branche schaffen.

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