Valentin Schütz

Valentin Schütz

Co-Founder & CEO @Gronda

6 Zeichen, dass du ein Micromanager bist

Es ist wirklich hart zu sehen, ob man selbst ein Micromanager ist oder nicht. Also jemand, der seine Mitarbeiter bis in das kleinste Detail kontrolliert und ihnen sagt, was sie zu tun haben. Deine Mitarbeiter sind meistens jene, die sofort wissen, ob du es bist, oder nicht. Jedoch trauen sie sich das meistens nicht zu sagen. Im ersten Blick macht es Sinn, dass der Chef sagt, wo es lang geht. Meistens hat er oder sie die meiste Erfahrung und hat schon gefühlt alles gesehen. Doch wenn ich ganz ehrlich bin, dann halte ich von Micromanaging überhaupt nichts. Ich finde es nicht nur schlecht, sondern sogar katastrophal. Wenn man seinen Mitarbeitern jede kleinste Aufgabe vorgibt, dann beleidigt man nicht nur ihre Intelligenz, sondern zerstört auch jede Menge Potential. Schon der berühmte US-General George S. Patton sagte  "Sag Menschen nie, wie sie Dinge tun sollen. Sag ihnen, was zu tun ist, und sie werden dich mit ihrem Einfallsreichtum überraschen." Hier 6 Zeichen, wie du merkst, dass du ein Micromanager bist. 1. Du hast die 70% Regel vergessen und mit der 120% Regel getauscht. Es ist simple. Wenn es irgendjemanden in deinem Team gibt, der einen bestimmten Job 70% so gut ausführen kann, wie du, dann solltest du ihn delegieren. Du bekommst 70% an Output mit 0% deiner Zeit. Micromanager delegieren jedoch erst dann, wenn eine Aufgabe zu 120% erfüllt werden kann. Also von jemanden, der besser ist, als du selbst. Das heißt nichts wird jemals wirklich delegiert und du bleibst auf dem Haufen an Arbeit selbst sitzen. 2. Du triffst JEDE Entscheidung und löst JEDES Problem Klar, es fühlt sich gut an, wenn jemand mit einem Problem zu dir kommt und mit einer Lösung den Raum verlässt. So kann man jedoch niemals ein Team führen, denn am Ende kommt jeder wegen jedem kleinsten Problem zu dir. Schick Leute weg, wenn du denkst, dass sie das Problem selbst lösen können. Sollten sie es probiert haben und immer noch nicht gelöst bekommen, dann kannst du gerne einspringen. 3. Du magst es nicht wenn einer deiner Mitarbeiter Entscheidungen ohne dich trifft. Auch wenn du mal jemanden was entscheiden lässt, muss er sich davor die Zustimmung von dir holen. Dadurch zeigst du eigentlich nur, dass du deinen Mitarbeitern nicht vertraust. Das Ergebnis: Die Moral deines Teams sinkt! 4. Du Übererklärst Wenn du deinen Mitarbeitern komplizierte, Schritt für Schritt Anweisungen gibst und das sogar für die einfachsten Aufgaben, dann übererklärst du. Damit zerstörst du jegliche Kreativität deiner Teamitglieder. Sie werden sich irgendwann wie Roboter fühlen, die deine Aufträge ausführen. Mach doch mal das Gegenteil. Ermutige dein Team Probleme auf deren Weise zu lösen und belohne sie für ihren Einfallsreichtum.  5. Du arbeitest 80-100 Stunden die Woche Lass uns ehrlich sein. Wenn du all die oben beschrieben Punkte erfüllst, dann wirst du extrem viel Arbeit haben. Viel zu tun haben, bedeutet nicht gleichzeitig auch wirklich etwas weiter zu bringen. Wenn du Führungskraft in deinem Unternehmen bist, dann solltest du dich eigentlich damit beschäftigen dein Unternehmen oder deinen Bereich weiterzuentwickeln. Fokusiere dich deshalb auf Dinge, die wirklich wichtig sind und gib deinem Team die Freiheit Dinge selbst zu entscheiden.

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