Einblicke in einen Arbeitstag von mir

Das wichtigste für mich am Tag ist Ausschlafen Ich versuche keine Termine vor 9 Uhr zu haben und ich habe mir wieder angewöhnt mir Zeit zum Frühstücken zu nehmen. Egal was ist mein Tag startet in Ruhe. Ansonsten ist mein Tag einfach gegliedert. Bis 19 Uhr stehe ich für Termine, Gespräche, Menübesprechungen usw. zur Verfügung und sitze viel im Büro. Ich schaffe es leider nicht mehr das tägliche Mise en Place mit vorzubereiten, darum kümmert sich mein Küchenchef Timo Fritsche. Ab 18 Uhr gibt es dann ganz strikt keine Telefongespräche und E-Mails mehr, denn dann startet der Service. Da koche ich auf dem Poissonnier und bin auch Weisungsempfänger. Lass mir also auch was sagen Wenn ich mal anderer Meinung bin, dann wird das ganz normal besprochen. Ich warte meistens nicht bis der letzte Gast weg ist, sondern gehe wenn ich den Eindruck habe, dass alles rund läuft. Die Tage sind sehr stressig, aber damit habe ich gelernt umzugehen. Wenn es zu viel wird suche ich mir einen Ruhepunkt. Ich gehe z.B. kurz nachhause und mache so eine 7-Minuten Meditation, die mir hilft wieder meine Balance zu finden. Oder ich gehe in das Dominikanerkloster in meiner Nähe, in dem immer schöne Kunstausttellungen sind. Dann bin ich mal weg, ganz ohne Telefon und wenn ich wiederkomme fühl ich mich wie neugeboren. 

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