Oliver Gastronomicus Riek

Oliver Gastronomicus Riek

Chef de Rang @Irgendwo in Hamburg

Flüchtlinge in der Gastronomie

Flüchtlinge in der Gastronomie Der Zuzug von Flüchtlingen ist eine Goldgrube denn hierher kommen oft gut qualifizierte und vor allem motivierte, neue Mitarbeiter. Die Qualifikation und die Motivation sollte man nicht unterschätzen und vor allem sollte jedem bewusst sein, dass viele Flüchtlinge unbedingt arbeiten WOLLEN um sich hier eine Existenz aufzubauen. Unlängst haben in Anbetracht des bedrohlichen Fachkräftemangels und der daraus resultierenden Konsequenzen in optimierten Öffnungszeiten die Arbeitnehmer das Potential der hierher kommenden Menschen erkannt. Klar ist und dies möchte ich AUSDRÜCKLICH BETONEN: Jeder Mensch, der dem Druck in der Gastronomie gewachsen ist, hat das Recht auf eine Chance, unabhängig seiner Herkunft, seines Geschlechts oder seiner Religion. Dennoch gibt es einige Problem, welche man beachten muss: Die Sprachbarriere: Kommunikation zwischen Gast und Sörwis und Sörwis und Küche sind das wichtigste für einen funktionierenden Betrieb. Versteht der Kellner den Wunsch des Gastes nicht, verbucht er sich womöglich und gibt eine falsche Bestellung an die Küche weiter. Das Resultat ist eine falsche Bestellung beim Gast und somit ein unzufriedener Gast. Die Folge sind Kosten auf Grund von Kommunikationsproblemen. Deswegen bringt es absolut nicht, Menschen einzustellen die nicht genug Deutschkenntnisse vorweisen können um souverän zu arbeiten. Dies ist aber leider zu oft der Fall, Sprachbarrieren erschweren die Arbeit des gesamten Teams und machen es langsam. Kulturelle/ Religiöse Unterschiede: Jedem Bewerber sollte klar sein, dass wir eine offene und tolerante Gesellschaft haben. Dazu gehört, Menschen zu bedienen die offensichtlich einer anderen Religion oder Kultur angehören. Ebenso gehört es dazu, Frauen als Vorgesetzt und als Gäste gleichermaßen zu respektieren, dass treten von "Arbeit und Privat" ist eines der wichtigsten Prinzipien. Ich habe die Erfahrung gemacht das gerade Flüchtlinge oft wesentlich neugieriger und Ehrgeiziger sind als Deutsche, sehr schnell lernen und kein Problem damit haben sich unterzuordnen. Dagegen nehmen es viele mit der Pünktlichkeit und sauberen Arbeiten nicht allzu genau. Dennoch muss jeder die Chance bekommen, sich beruflich und mit dem, was ihm Spaß macht zu verwirklichen. Leidet gewinnt man aber auch zuweilen den Eindruck, dass gerade jetzt, wo ein eklatanter Mangel an Bewerbern fehlt, Ausländer ausgenutzt werden. Sie sind oft froh einen Job zu haben und stören sich nicht an dem geringem Gehalt oder wagen es schlichtweg nicht aus Angst ihren Job zu verlieren, ihre Rechte einzufordern weil viele Betriebe sie nicht ausreichend über ihre Rechte aufklären. Also bedient man sich am zugezogem Potenzial, nutzt es aber gleichermaßen wieder aus auch, weil das einstellen von Flüchtlingen staatlich gefördert wird. Dies ist freilich nicht die Regel und ob es der Gastronomie helfen wird, wird die Zeit zeigen! http://m.sz-online.de/nachrichten/wenn-der-kellner-aus-afghanistan-kommt-3852402.html

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