Tipps für Food-Fotos mit deinem Smartphone

Ich dachte mir ich schreibe einmal eine etwas andere Story und gebe euch Einblicke in meine Erfahrungen mit Food-Fotografie mit dem Handy. Die meisten professionellen Bilder von Gerichten werden natürlich mit hochwertigen Kameras aufgenommen, aber auch mit dem Smartphone kann man tolle Fotos machen, wenn man ein paar Kleinigkeiten beachtet.

1. Verwende ein Raster beim Fotografieren Es gibt eigentlich bei jedem Handy die Option sich ein Raster im Fotomodus einblenden zu lassen. Beim iPhone findest du es in den Einstellungen unter Kamera. Damit fällt es dir leichter das Foto an geraden Linien auszurichten. Zudem kannst du dadurch die Drittelregel besser anwenden. Diese besagt, dass das Hauptmotiv am Schnittpunkt zweier Linien liegen oder an einer Linie entlang verlaufen soll, so wirkt das Bild harmonischer. 2. Spiele mit der Belichtung Auch bei deinem Handy kannst du die Belichtung bereits bei der Aufnahme einstellen und so dunkle Bilder aufhellen. Im Aufnahmemodus musst du dazu einmal mit deinem Finger auf das Hauptmotiv drücken, dann erscheint ein kleines Sonnen-Symbol. Wische nun einfach mit deinem Finger nach oben oder unten, um die Belichtung zu verändern. 

3. Finde den richtigen Winkel Sehr viele Food-Fotos werden aus der Vogelperspektive aufgenommen. Wenn sie gut durchdacht sind, sehen diese wirklich super aus. Ein weiterer Winkel, der gut geeignet ist, liegt bei ca. 45 Grad, also ca. auf Augenhöhe oder leicht darunter. Auch Nahaufnahmen können bei einigen Gerichten schön aussehen. Dabei solltest du auf den Zoom deines Handys verzichten und stattdessen nah an das Gericht rangehen. Bei Getränken solltest du immer darauf achten sie waagrecht zu fotografieren, damit die Flüssigkeit nicht schief wirkt. 4. Achte auf natürliches Licht Am besten wirken Fotos immer mit Tageslicht. Dabei sollte die Lichtquelle möglichst von der Seite kommen und nicht hinter dem Motiv. Auf keinen Fall solltest du den Blitz vom Smartphone verwenden, der gibt den Bildern nur einen ausgewaschenen, verschwommenen Look.

5. Auf Details kommt es an Zusätzlich zu Licht und Winkel machen weitere Gegenstände wie schöne Stoffservietten, Besteck, frische Zutaten, Kräuter oder Blumen, das Bild noch interessanter. Aber auch sehr minimalistische Fotos auf z.B. dunklen Hintergründen können spannend wirken. Experimentiere einfach ein bisschen herum, denn das macht wirklich Spaß 6. Bilder in einer App nachbearbeiten Neben der Foto-App die bereits auf dem Handy zu finden ist, gibt es noch weitere kostenlose Apps in denen man seine Bilder einfach bearbeiten kann. Beispiele dafür sind Snapseed oder VSCO. Dort kannst du mit Farben, Helligkeit, Kontrast, Filtern und Tiefenschärfe spielen und deinen Bildern noch einmal den letzten Feinschliff geben. Ich hoffe der ein oder andere Tipp hat euch weitergeholfen. Habt ihr noch weitere Tricks?

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