Bianca Holzmann

Bianca Holzmann

Direktionsassistentin @Travel Charme Fürstenhaus Am Achensee

In gemütlicher Atmosphäre köstlichen Tee zu trinken, das gehört für viele zu einem gelungenen Morgen oder Nachmittag dazu. Sandra Nikolei, Expertin und Tea-Tasterin bei der Firma Ronnefeldt, verrät exklusiv einige Kniffe, damit der Tee auch wirklich gelingt: LOSE ODER IM BEUTEL Auf alle Fälle ist loser Tee besser. Weil sich das Aroma besser entfalten kann, wenn die Blätter möglichst frei schwimmen. Auf keinen Fall sollte man Teeeier verwenden. Größere Dauerfilter, Baumwollnetze oder Einmal-Papierfilter sind da besser. DIE SORTEN Traditionell werden fünf Teefarben unterschieden: Weiß, Gelb, Grün, Blau, Rot. Bei uns gibt es im Wesentlichen grüne, weiße und schwarze Sorten. Wobei nur der schwarze Tee wirklich fermentiert wird, der grüne wird dagegen überhaupt nicht fermentiert und weißer nur zufällig. Die FERMENTIERUNG Beim Rollen der Teeblätter bricht deren Struktur auf. Ähnlich wie bei einem Apfel, den man anschneidet, reagiert dann der Zellsaft mit dem Sauerstoff der Luft und oxidiert. Beim Tee heißt diese Oxidation Fermentierung. DAS GESCHIRR „Je dünner das Porzellan, desto besser schmeckt der Tee“, lautet eine Faustregel. Tatsächlich sollten feine Sorten wie ein leichter Darjeeling in hellem Porzellan serviert werden, damit sie gut zur Geltung kommen. Einen kräftigen Ostfriesentee kann man dagegen durchaus aus einem derben Becher trinken. DIE ZUBEREITUNG Während schwarzer Tee mit sprudelnd kochendem Wasser aufgegossen wird und drei bis vier Minuten ziehen sollte, ist es bei grünem und
 weißem besser, das Wasser auf 80 Grad Celsius abkühlen zu lassen und ihn nur zwei bis drei Minuten ziehen zu lassen – dann schmeckt er nicht so bitter. Verwendet werden sollte immer frisches, mineralarmes Wasser. Welche Menge man nimmt, hängt vom eigenen Geschmack ab.

Ingredients
  • 5º

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