"Von der möchte ich nicht bedient werden!"

"Ich möchte von der nicht bedient werden!" Es war eine Hochzeit mit einem Buffet an welchem zwei Köche standen um den Gästen die Teller zu füllen. Einer der Köche war ein Mann, die andere Köchin eine Frau. Sie ist Azubine und zeigt ihre Zugehörigkeit zum Islam durch das tragen eines Kopftuches. Der positive Nebeneffekt dabei: Das tragen eines Kopftuches ist sehr hygienisch und lässt das Herz jedes Veterinärs höher schlagen. Und ob man die öffentliche Zurschaustellung der religiösen Zugehörigkeit einer Person nun gut findet oder nicht, ist jedem selber überlassen, man muss es aber eben respektieren, denn jeder Mensch hat das Recht seine Religion (auszu)leben. Allerdings sah das einer der Hochzeitsgäste anders und sagte beim Anblick der Kollegin: "Von der möchte ich nicht bedient werden!" Mir war sofort klar, worauf er abspielte, entgegnete ich: "Dann werden Sie hungrig ins Bett gehen müssen, denn wenn Sie von ihr nicht bedient werden wollen, werden Sie auch von keinem anderen heißt bedient." Ich erfuhr dann später vom Brautpaar das sie äußerst wütend über diesen Gast waren und sich auch bei der Kollegin entschuldigen aber als ich mit ihr dann alleine war, musste sie vor Kränkung weinen. Wir erhalten oft Kritik, manchmal werden wir auch persönlich beleidigt oder beschimpft was immer eine Ursache hat, mit der ein Gast nickt zufrieden ist. Aber von einem Menschen nicht bedient werden zu wollen nur weil dieser Mensch zeigt zu welcher Religion er gehört, ohne zu wissen was es für ein Mensch ist, ohne das dieser Mensch etwas falsch gemacht hat oder etwas falsches gesagt hat, ohne das überhaupt irgendein Kontakt bestand, ist widerlicher Rassismus. Es ist kein Wunder das viele Moslems scheu vor Kontakt zu anderen haben, wenn offene Ablehnung und vorgefasste Urteile jeden Kontakt unmöglich machen! Solche Menschen sind für mich das letzte und werden auch so behandelt!

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  • 8º

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