Mario Fankhauser

Infusions - selbst gemacht

Infusions sind im Grunde einfach Spirituosen die über eine gewisse Zeit aromatisiert wurden. Das Experimentieren mit den verschiedenen Kräutern, Früchten und Aromen macht super viel Spaß. Man kann damit Drinks oder Cocktails noch einen anderen Touch verleihen und sie zu seinem eigenen Signature Drink machen. Am gängigsten sind Infusions mit Wodka aber auch Gin, Sake, Rum oder Tequila eignen sich dafür. Dunklere Spirituosen wie Brandy oder Whiskey können auch verwendet werden, nur braucht man damit ein bisschen Übung. 👉 Für eine Infusion brauchst du: - Kräuter, Gewürze, Früchte oder andere Aromen - Wodka oder eine andere Basis-Spirituose - Einweckgläser oder verschließbare Glasflaschen - Sehr feines Sieb oder Kaffeefilter 👉 Zubereitung: 1. Stelle sicher, dass dein Gefäß sauber ist und sich luftdicht verschließen lässt. 2. Je nachdem welche Zutaten du verwendest: wasche und zerkleinere sie wenn nötig. 3. Fülle die Zutaten in das Glas/die Flasche und fülle es mit der Basis-Spirituose auf. 4. Verschließe das Glas/die Flasche und schüttle es ein paar Mal. 5. Das Ganze für einige Zeit ziehen lassen, je nachdem wie stark sich das Aroma entfalten soll. 6. Nach der Zieh-Zeit durch ein feines Sieb oder einen Kaffeefilter seihen und in eine Flasche füllen.

Je nach Zutat gibt es unterschiedliche empfohlene Zieh-Zeiten. Am besten probiert man aber immer wieder zwischendurch, um das gewünschte Ergebnis zu erreichen.  👉 Hier ein paar Anhaltspunkte: - 1-2 Stunden: Chili bzw. je nachdem wie scharf die Chilis sind - 3-4 Tage: intensivere Aromen wie Basilikum, Zimt, Gurke, Zitrone, Grapefruit, Minze, Orange, Thymian, Vanille,... - 1 Woche: mittlere Aromen wie Heidelbeeren, Kirschen, Mango, Erdbeeren, Lavendel, Salbei, Rosmarin,...  - 2 Wochen: mildere Aromen wie Ingwer, Zitronengras, Ananas, Äpfel,... Ich habe zum Beispiel schon folgende Infusions ausprobiert die super geschmeckt haben: - Basilikum Gin - Heidelbeer & Lavendel Wodka - Ingwer & Zitronengras Tequila - Grüner Tee Gin - Bacon Whiskey

Drinks
  • 95º

Comment (3)

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Sehr interessanter Beitrag. Da lässt sich das eine oder andere Tröpfchen auch gut in der Küche verarbeiten.

Vielen Dank für den Tipp Maximilian. Das werde ich demnächst auch einmal ausprobieren