Lydia Rehwald

Übung macht den Meister

Ich bin immer wieder total fasziniert von in Szene gesetztem Essen. Wie jede Komponente zusammengesetzt ein wahres Kunstwerk ergeben kann. Wie aus einfachen Zutaten, welche bei Oma im Garten wachsen beispielsweise, eine so in sich stimmige Komposiotion entsteht, das man denken könnte, man habe so etwas noch nie gesehen geschweige denn gegessen. Nun arbeite ich in einem Unternehmen, welches mehr auf Geschmack als auf Ästhetik Wert legt. Was an sich nichts schlechtes ist. Sicherlich isst das Auge mit aber satt macht nur ein voller Teller (oder ein Mehr-Gänge Menü 😉).

Als ich nun das ein oder andere Bild von so herrlich angerichteten Speisen sah, wollte ich es auch einmal probieren. Aber wo anfangen wenn man von der hohen Kunst des Anrichtens so mal überhaupt keine Ahnung hat. Glücklicherweise kenne ich einen Küchenmeister, der mir bei meinem Vorhaben zur Seite stand. Auch er ist aber schon etwas in diese verstaubte, festgefahrene Schiene der Routine eingefahren, wodurch wir leichte Schwierigkeiten bei einem stimmigen Anrichten hatten. Aber es war eine angenehme Abwechslung zur üblichen Arbeit. Und die Belohnung war ein doch sehr ansehnlicher Teller. Da Übung bekanntlich den Meister macht, werde ich also weiter das anrichten lernen. Auch wenn es vorerst nur um private Gerichte geht. Aber man weiß ja nie wofür man es später mal braucht😉

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