Tim Freier

Kochbanane - Die exotische Kartoffel

#Herkunft Die Kochbanane (span. Platano), die auch Gemüsebanane genannt wird, kommt wie die Obstbanane aus den Tropenregionen Afrikas und Südamerikas. Während die gelbe Obstbanane bei uns sehr beliebt ist, kennt man die Kochbanane kaum. Und geschmacklich haben sie auch nicht viel miteinander zu tun: Die Obstbanane kann man roh essen, die Kochbanane nicht. Obstbananen schmecken süß, Kochbananen kaum.

#Charakteristik Die Kochbanane unterscheidet sich nicht nur geschmacklich von der Obstbanane, sie sieht auch anders aus. Die Kochbanane ist eher kantiger und dicker als ihre Verwandte. Bislang fand man die Kochbanane vor allem in Asia-Shops, mittlerweile gibt es sie aber auch in immer mehr Supermärkten. Hier liegen sie meistens neben den Kartoffeln oder bei den exotischen Früchten. Im Handel hat die Schale meistens eine grüne oder gelbliche Farbe. Nach einigen Wochen wird sie dann violett oder schwarz. Allerdings bedeutet dies nicht, dass die Kochbanane schlecht ist. Sie ist nur weiter gereift.

#Verwendung Im Prinzip kann man die Kochbanane für alle Rezepte verwendet werden, für die man sonst Kartoffeln verwendet. Man kann die Kochbanane schälen, in dünne Scheiben schneiden und dann im Salzwasser kochen. Püriert man die Kochbanane danach, kann man sie mit Kokosmilch und Curry verfeinern. Das Ganze ergibt einen Brei, wie man ihn gerne in der Karibik isst. Dieser Brei aus der Kochbanane ist unserem Kartoffelbrei ähnlich. Zusätzlich können sie auch als Alternative für Kartoffelchips verwendet werden. Einfach in Scheiben schneiden und in Öl anbraten. Die Chips aus der Kochbanane sind nicht ganz so fetthaltig wie die bekannten Kartoffel-Chips, schmecken dafür aber phantastisch als Snack.

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