Dirk Törmer

Dirk Törmer

Koch @Weinzinken Alzey

Unser Job muss wieder Interessant werden

Unser Beruf als Koch muss wieder Interessant werden. Zur Zeit suchen alle Betriebe Händeringend gutes Ausgebildetes Personal. Leider haben sich viele vom Beruf gelöst, weil die Konditionen nicht mehr Ausreichend sind. Leider. Immer wieder höre ich von Kollegen, das es immer Schwieriger wird Azubis zu bekommen die den Beruf des Kochs ergreifen wollen. Ich finde dies sehr schade und für unseren Job eine Schande. Die, die es in den Händen haben unseren Beruf Interessanter zu machen und ihn wieder Atraktiver zu gestalten, nämlich IHK und DEHOGA rühren keinen Finger obwohl die Gastronomie Alarm schlägt. Bessere Gehälter für Köche,Küchenchefs, Azubis und Küchenhilfen, Atraktive und Familienfreundliche Arbeitszeiten, sowie Ausreichend Urlaubs und Freitage gehöhren zu dieser Gestaltung dazu. Auch die Betriebe selbst sollten versuchen ihren Mitarbeitern, den Beruf schmackhafter zu machen. Das gleiche gilt natürlich auch für den Service. Wir als Betriebe oder Küchenchefs, sollten es selbst in die Hand nehmen und unseren Mitarbeitern, die sich für uns den A..... aufreißen, einen Angenehmeren Job zu bieten, in dem genug Freizeit und Familienzeit sowie bessere Bezahlung an forderster Front stehen sollten. Wir sollten uns Bemühen unsere Arbeit nach Aussen Interessanter zu gestalten damit wir wieder als Arbeitgeber Gastronmie in einem für uns gerechten Licht rücken. Dies sollte für jeden Betrieb in Deutschland 2019 an erster Stelle stehen.

Career
  • 3º

Comment (2)

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Wird noch heftiger. Deutschland ist Schnäppchenland mit dem teilweise entsprechenden Geist unter den Gästen/ Es gibt eine extreme Freizeitkonkurrenz /Unser Bildungssystem schafft immer mehr Abiturienten mit größeren Zielen / Niedrigzinszeiten sind Jobwechslerzeiten (da stehen wegen des Jobangebotes jedem Willigen die Türen offen) / Das Bildungsangebot für arbeitsfreudige Nichtdeutsche sollte dringend staatlich gefördert und koordiniert werden. Bezahlbaren Wohnraum für diese Mitarbeiter zur Verfügung zu stellen, kann nicht nur Aufgabe der Betriebe sein / Den verbleibenden passionierten Nachwuchs zieht es in die Städte; Betriebe auf dem Land werden geschlossen mangels interessierter Erben. Hier werden die Immobilien als Geldanlage an begüterte Investoren verkauft. Entweder werden Wohnungen daraus oder die Pacht für junge interessierte Gastros ist so hoch, dass noch viel Monat übrig bleibt, wenn das Konto schon leer ist / Die sozialen Medien bläuen heute jedem Youngster ein, dass man mit YouTube mehr Geld verdient als mit Kochen ... usw, und so fort .... Die bösen Arbeitszeiten und der böse Lohn sind es jedenfalls nicht allein. Das ist ein kompletter Strukturwandel ...

Dazu kommt, und danach mache ich auch Schluss, dass "der" Nachwuchs heute vielfach weichgespült aus der Erziehungsphase von zuhause kommt. Strenge und Disziplin wird da nicht mehr als Hilfestellung verstanden sondern ist sofortiger Kündigungsgrund. Der Job in der Gastro ist einer der schönsten den es gibt aber kurz nach Ölplattform auch einer der Härtesten.